Geschichte des Berufskollegs Witten

Gründung 1854

Im Jahre 1854, dem Geburtsjahr Georg Kerschensteiners, des "Vaters der Berufsschulidee", kommen nach mehrjährigen Vorbereitungen fünfzig Lehrlinge und Gesellen in einem alten Fachwerkhaus an der Wittener Hauptstraße wöchentlich an zwei Abenden und sonntags morgens zusammen, um sich besser auf die wachsenden beruflichen Aufgaben vorzubereiten. Noch kann sich niemand der Beteiligten vorstellen, was in den folgenden 150 Jahren aus diesen bescheidenen Anfängen wird.

Insgesamt etwa 750 Lehrerinnen und Lehrer, anfangs nur nebenamtliche, unterrichten in den anderthalb Jahrhunderten rund 120.000 Schülerinnen und Schüler. Das sind wesentlich mehr als Witten im Jahre 2004 an Einwohnern zählt.

Die Schulgebäude änderten sich und die Schule wanderte durch Witten. Insgesamt 26 historisch nachweislich genutzten Gebäuden, von denen allerdings einige heute nicht mehr vorhanden sind, waren Aus- und Fortbildungsstätte für Lehrlinge und Gesellen. Die Berufsschule ist mehr als ein Jahrhundert auf der Wanderschaft, vor allem nach 1945, bis 1958 das heutige Schulzentrum an der Husemannstraße bezogen werden konnte.

2011

Die Fassade des Schulzentrums des Berufskollegs wurde 2011 renoviert und die Einzelnen Gebäude haben nun eine farbliche Abtrennung. Was das Berufskolleg von außen wesentlich ansehnlicher macht.

Vor der Renovierung Vor der Renovierung Nach der Renovierung